Schweizer Plakate im digitalen Zeitalter

Die digitale Revolution hat der Plakatgestaltung schier endlose Möglichkeiten gebracht. In den letzten Jahrzehnten hat sich keine eindeutig dominierende Stilrichtung durchgesetzt – die Gegenwart zeichnet sich durch eine grosse Stilvielfalt aus.

Die zeitgenössischen Grafikdesigner suchen immer wieder neue experimentelle Horizonte und arbeiten an neuen typografischen Möglichkeiten. Die künstlerische Plakatgestaltung lebt insbesondere im kulturellen Bereich weiter: Oft sind es Kulturplakate, die mit ausgefallenen Designs und einem spielerischen, experimentellen Umgang mit Bild und Schrift auffallen und uns inmitten der alltäglichen Bilderflut überraschen und für einen Moment innehalten lassen.

Museum für Gestaltung Zürich - Repair Revolution!, Dafi Kühne, 2023
Dafi Kühne: Museum für Gestaltung Zürich – Repair Revolution! 2023. Bild: Artifiche AG. Der international ausgezeichnete Glarner Dafi Kühne wurde 2025 mit dem Swiss Design Award geehrt. Für seine kulturellen, meist typografischen Plakate benutzt er eine Kombination aus analogen und digitalen Techniken.
Museum für Gestaltung Zürich - Frische Schriften, Cornel Windlin, 2004
Cornel Windlin: Museum für Gestaltung Zürich - Frische Schriften, 2004. Bild: Artifiche AG.
Museum für Gestaltung Zürich - Play, Martin Woodtly, 2005
Martin Woodtly: Museum für Gestaltung Zürich – Play, 2005. Bild: Artifiche AG.
Museum für Gestaltung Zürich - Semper, Trix Wetter, 2003
Trix Wetter: Museum für Gestaltung Zürich – Semper, 2003. Bild: Artifiche AG.
Museum für Gestaltung Zürich - Formlose Möbel, Zumstein, Barandun, Hi, 2009
Megi Zumstein & Claudio Barandun: Museum für Gestaltung Zürich - Formlose Möbel, 2009. Bild: Artifiche AG.